Brettstapelbau

Brettstapelbau beschreibt konstruktive Holzsysteme, die Tragfähigkeit, Vorfertigung und Ressourcenschonung im Holzbau verbinden.

Brettstapelbau beschreibt tragende Systeme im Holzbau, die hohe Vorfertigung, präzise Ausführung und gute Klimabilanz miteinander verbinden. Spreeplan nutzt solche Konstruktionen, um leichte, leistungsfähige Tragwerke zu entwickeln, die sich gut mit Naturdämmstoffen, Lehmoberflächen und einer zurückhaltenden Gebäudetechnik kombinieren lassen. Die konstruktive Durchbildung spielt eine zentrale Rolle: Anschlüsse werden so geplant, dass sie feuchtetechnisch sicher, akustisch optimiert und möglichst reversibel sind. Gleichzeitig erlaubt Brettstapelbau eine klare Lesbarkeit des Tragwerks, sodass die Architektur die dahinterliegende Struktur sichtbar macht. So entsteht eine Holzbauweise, die sowohl gestalterisch als auch ökologisch überzeugt und spätere Umbauten oder einen geordneten Rückbau unterstützt.

Spreeplan-Projekte zum Thema

Umbau und Sanierung eines Gebäudes im Dorfkern zum Dorfgemeinschaftshaus

Sanierung und behutsamer Umbau eines historischen Fachwerkhauses in Finowfurt zu einem barrierefreien Dorfgemeinschaftshaus mit Mehrzweckraum, Bibliothek und Büros. Einsatz ökologischer Baustoffe, Erhalt der Bausubstanz und energieeffiziente Technik.

Ausgewählte Fragen & Antworten zum Thema

Was zeichnet Brettstapelbau aus baubiologischer Sicht aus?
Brettstapel-Elemente bestehen aus aufeinander geschichteten Brettern, die mechanisch, oft ohne Leim, verbunden werden. Sie sind damit besonders emissionsarm und baubiologisch hochwertig. Die hohe Masse der Elemente sorgt für guten Schallschutz und ausgeglichene Temperaturen. Brettstapel eignet sich für Decken, Dächer und Böden, bei denen schnelle, trockene Montage gefragt ist. Am Ende der Nutzungszeit lassen sich die Elemente sortenrein demontieren und wiederverwenden oder stofflich verwerten.
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