Winterlicher Wärmeschutz

Winterlicher Wärmeschutz ist ein zentrales Thema der Bauphysik und beeinflusst Komfort, Energiebedarf und die Langlebigkeit der Konstruktion.

Winterlicher Wärmeschutz gehört zu den bauphysikalischen Grundlagen einer funktionierenden Gebäudehülle. Im Zusammenspiel von Wärme, Feuchte, Luft- und Schallschutz entscheidet sich, ob ein Haus behaglich, dauerhaft und energieeffizient funktioniert. Spreeplan legt großen Wert darauf, dass diese Themen bereits in der Entwurfsphase mitgedacht werden: Ausrichtung und Form des Gebäudes, Öffnungen, Speichermassen, Dämmstärken und Materialwahl greifen ineinander. Winterlicher Wärmeschutz wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit sommerlichem und winterlichem Komfort, mit Feuchtesicherheit und dem Einsatz einfacher, robuster Technik. So entstehen Konstruktionen, die ohne komplizierte Regelungstechnik auskommen und trotzdem ein sehr gutes Raumklima bieten – eine wichtige Voraussetzung für klimaangepasstes, zirkuläres Bauen.

Spreeplan-Projekte zum Thema

Gesundes Ferienhaus auf dem Flusshof

Sanierung eines Backsteinhauses zum ökologischen Ferienhaus mit Schilfrohr-Innendämmung, Lehmputz, Flächenheizungen, Solarthermie, Holzpelletkessel und Naturstein- sowie Holzböden für ein wohngesundes Raumklima.

Ökologisches Dachgeschoss im Denkmal

Umbau eines 500 m² großen Dachgeschosses in einem denkmalgeschützten Gebäude mit Sanierung von Hausschwammbefall, natürlicher Zellulose- und Hanfdämmung sowie Flächenheizungen und Holzvergaseröfen.

Ausgewählte Fragen & Antworten zum Thema

Wie erreicht man guten Winterwärmeschutz, ohne nur immer dicker zu dämmen?
Guter Winterwärmeschutz beruht auf einem Zusammenspiel aus Dämmstärke, Wärmebrückenminimierung, Luftdichtheit, Speichermasse und angepasster Fensterplanung. Wenn kalte Oberflächen vermieden werden, steigt die gefühlte Temperatur, auch bei moderaten Raumlufttemperaturen. Natürliche, diffusionsoffene Konstruktionen reduzieren zudem das Risiko von Feuchteschäden. Technik kann dann kleiner dimensioniert und einfacher gehalten werden. So entsteht ein komfortables, energieeffizientes Gebäude ohne extreme Materialstärken.
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