
Im gesunden Bauen gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, die Strahlenbelastung in Wohn- und Arbeitsräumen zu reduzieren, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Prinzipiell kann man zwei Arten elektromagnetischer Strahlung unterscheiden: ionisierende und nicht ionisierende Strahlung. Zu der ionisierenden Strahlung gehören Gamma- oder Röntgenstrahlen, deren gesundheitsschädigendes Potential außer Frage steht.
Die nicht ionisierende Strahlung wird unterschieden in nieder- und hochfrequente Strahlung. Zur niederfrequenten Strahlung gehört der Wechselstrom, die Magnetfelder elektrischer Leitungen oder Geräte. Hochfrequent strahlen Handys, WLAN, Bluetooth oder Radiowellen.
Auch die nicht ionisierende Strahlung kann der menschlichen Gesundheit schaden, wenn sie über den Grenzwerten liegt. Unbewiesen ist allerdings, wie sich eine dauerhaft niedrige Intensität auf den Menschen auswirkt. Viele Personen spüren allerdings die Strahlungsbelastung: elektrosensible Menschen leiden unter Symptomen wie Kopfschmerz, Schlafstörungen, Übelkeit, Mattheit, Hyperaktivität oder Konzentrationsschwäche z.B. bei Kindern.
Im gesunden Bauen gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, die Strahlenbelastung in Wohn- und Arbeitsräumen zu reduzieren, ohne auf Komfort verzichten zu müssen: die Verwendung bestimmter Putze, abgeschirmter Kabel, Verzicht auf kabellose Verbindungen oder die Integration von Netzfreischaltern, die Stromkreise automatisch trennen, sobald kein Verbraucher aktiv ist.
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